Hauptwil, Thurgau

Im 15. Jahrhundert legte das Bischofszeller Pelagiusstift bei Hauptwil fünf Weiher für die Fischzucht an. In einem davon betreibt die Gemeinde heute ein Freibad.
Das ist ein anderer Badeort als ein Betonbecken: Ihr schwimmt in einem historischen Weiher, umgeben von Natur statt von Kacheln.
Die Gewässer stehen unter Naturschutz und sind von überregionaler Bedeutung. Baden ist deshalb nur mit Einschränkungen und nur im dafür vorgesehenen Weiher erlaubt. Was das konkret heisst, steht vor Ort angeschrieben.
Für Kinder ist die Geschichte der bessere Aufhänger als das Wasser: Fünfhundert Jahre alte Fischweiher, in denen man heute schwimmt, das merkt man sich.
Wie bei Naturbädern üblich sind Wasserqualität und Sichttiefe wetterabhängig, und die Saison ist kurz. Vor der Fahrt kurz nachschauen lohnt sich.
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Bilder: Thurgau Tourismus