Kinderspiele draussen: Garten, Wald und Wiese
26.07.2025

Draussen spielen braucht am wenigsten Vorbereitung und liefert am meisten. Ein Garten, ein Stück Wiese, ein Waldrand reichen. Was es dazu braucht, ist vor allem die Bereitschaft, dass Kleider dreckig werden.
Im Garten
Wasser ist der Klassiker und bleibt es. Eine Wanne, ein Schlauch, ein paar Gefässe zum Umschütten: Damit sind Zweijährige eine Stunde beschäftigt und Fünfjährige auch.
Dazu kommt alles, was mit Erde zu tun hat. Ein eigenes Beet, und sei es ein halber Quadratmeter, ist für Kinder etwas anderes als der Garten der Eltern. Radiesli und Sonnenblumen wachsen schnell genug für kurze Geduld.
Im Wald
Der Wald braucht kein Programm. Ein Bach zum Stauen, ein umgestürzter Baum zum Balancieren, ein Hang zum Runterrutschen. Nimm eine Schnur mit, damit lassen sich Hütten bauen, und ein Sackmesser, sobald das Alter passt.
Ein guter Trick gegen Müdigkeit unterwegs: eine Aufgabe. Fünf verschiedene Blätter sammeln, den dünnsten Stock finden, etwas Rotes suchen. Plötzlich geht es weiter, ohne dass jemand tragen muss.
Auf der Wiese
Fangis, Versteckis, Gummitwist, Seilspringen. Diese Spiele kosten nichts, brauchen kein Material und funktionieren seit Generationen. Wenn mehrere Kinder da sind, brauchst du gar nichts zu tun ausser den Platz zu zeigen.
Im Sommer und im Winter
An heissen Tagen verlagert sich alles ans Wasser, an einen Brunnen, einen Bach, eine Badi. Sonnenschutz und Schatten sind dann wichtiger als jede Spielidee.
Im Winter tragen Schlitteln, Schneeburgen und Eiszapfen. Die Faustregel ist dieselbe wie bei Regen: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur zu wenig Wechselkleider.
Wenn ihr weiter wegwollt: unsere Ausflugstipps zeigt Spielplätze, Erlebniswege und Badis in der ganzen Schweiz. Für drinnen gibt es Kinderspiele für drinnen.



